Kunstpädagogik
Kunst- und Psychotherapie (HPG)
Tanztherapie (DGT)

Jedes Kind ist ein Künstler.
Das Problem besteht darin,
wie es ein Künstler bleiben kann,
wenn es aufwächst.

Pablo Picasso


kunst und soziales

jugend-kreativ In den Jugend-kreativ-Projekten werden Freiräume und Spielräume eröffnet, in denen Kinder und Jugendliche sich individuell erfahren und im kreativen Prozess ihre sozialen Kompetenzen entfalten können.

kunst als medium Kunst sensibilisiert die Sinne und regt eine ästhetische Auseinandersetzung mit der Umwelt an. Im ästhetischen Differenzieren sowie im persönlichen Ausdruck entwickeln sich die eigene Identität und Integrität. Der Einzelne kann in der Praxis Durchhaltevermögen, Ehrgeiz und die Überwindung von Hindernissen erproben. Er kann eigenständige Lösungen finden, seine Kompetenzen weiterentwickeln und neue Ressourcen entdecken. Neben dem Genuss eines Erfolgserlebnisses werden Selbstständigkeit, Verantwortung, Reflexions- und Urteilsvermögen ausgebaut.

teamarbeit Im Team zu arbeiten ermöglicht dem Einzelnen sich als Teil einer Gemeinschaft zu erleben und andere Menschen und neue Herangehensweisen kennen und respektieren zu lernen. Durch die aktive Verschönerung und Verbesserung des eigenen, direkten Lebensumfeldes bekommen Identifikation und Wertschätzung einen höheren Stellenwert, was sich positiv auf das gesellschaftliche Miteinander auswirkt. Soziales bzw. interkulturelles Lernen und Verantwortung für die Umwelt bekommen Raum sich nachhaltig zu entwickeln (Agenda 21).

zielgruppe Die Kunstprojekte sind konzipiert für Schulen, Jugendzentren und offene Kulturarbeit in sozialen "Brennpunkten". Hierbei geht es vor allem um den frei fließenden kreativen Ausdruck des Einzelnen in der Gruppe. Im Bereich von Fort-, Ausbildung und Personalentwicklung dagegen tritt die Kunst als erweiterndes Medium für die zu vermittelnden Themen und Inhalte auf.

methoden und techniken Im Ausdrucksmalen haben handwerkliches Geschick und ästhetisches Feingefühl gleichermaßen Platz. Leinwände können selbst gebaut und mit selbst hergestellten Farben bemalt werden. Gemeinschaftsbilder ermöglichen intensive Auseinandersetzung im sozialen Prozess. Vorgegebene Themen erschließen Reflexionsmöglichkeiten z.B. über Emotionen, Lebensperspektiven, Überzeugungen, Beziehungen oder Sozialkompetenzen.

Beim Legen von Mosaiken werden Ruhe, Kontinuität und Konzentration geübt. Jede Fliesenscherbe (= jeder Mensch) ist Teil eines großen Ganzen, das sich in seiner Pracht Stück für Stück, Scherbe für Scherbe offenbart.

Einen Raum zu gestalten ist gleichbedeutend mit Sich-einen-Raum-erobern. Das geschieht mit Tonlandschaften, Installationen, Wandgemälden oder Skulpturen-Gärten. Der gewohnte Raum erscheint in einem anderen Licht, wodurch sich (auch im übergeordneten Sinne) neue Perspektiven eröffnen.

Vor allem für Heranwachsende, die sich ja erst in ihre veränderte, neue Körperlichkeit einfinden müssen, kann das Körper-Gestalten ein wertvoller Zugang zu sich selbst sein. Mit gebauten Masken, Verkleidungen, Tanz- und Theaterimprovisation, aber auch dem figürlichen Modellieren wird der Körper in Bezug zu sich selbst und zur Umwelt gesetzt. Frau sein, Mann sein, Körper und Selbstvertrauen bekommen ein neues Bewusstsein.

Projekte aus dem Eine-Welt-Dorf Minden

04-08.07.2004 Wandmal-Projekt - Eine Reise um die Welt PDF
9.-13.05.05 Dorfverschönerung I PDF
07.-11.11.2005 Lebenswelten entdecken I PDF
29.05.- 02.06.06 Dorfverschönerung II PDF
13.-17.02.2006 Lebenswelten entdecken II PDF
13.-17.11.2006 Mosaik-Werkstatt - Haus der Religionen PDF